Fashion mit Message bei Anja Gockel

By Dienstag, Juli 5, 2016 2 Permalink 1

Die Show von Anja Gockel fand am Mittwoch gegen 12.3o statt. Schon gegen 11.00 waren wir vor Ort. Ich mit kleinem Koffer, weil ich bereits ausgecheckt hatte. Leider leider durfte ich eben diesen Koffer nicht mit ins Zelt nehmen und eine Garderobe gab es diesmal überhaupt nicht. Ich nahm mir also ein Taxi, fuhr damit zum Hotel, gab meinen Koffer dort ab, fuhr wieder zum Eisstadion und bemerkte dann vor der Tür, dass mein Handy fort war. Ich hatte es im Taxi liegen lassen. Noch NIE ist mir sowas passiert. In der Regel hab ich mein Handy pausenlos in der Hand, das weiß jeder. Aber in der Hektik ließ ich es im Taxi liegen und somit auch meinen Fotoapparat. Super. Ich rief mein Handy 1000mal und irgendwann hob tatsächlich der Taxifahrer ab. Er hatte nach mir Feierabend gemacht und meinte er würde es mir am Nachmittag vorbeibringen – das tat er tatsächlich auch! An dieser Stelle: danke Katha, dass du mir dein Handy geliehen hast und so lieb warst und so geduldig! Auch gut, dass ich meine Nummer auswendig wusste und mich anrufen konnte. Stress hoch 10 und alles wurde knapp und ich konnte meinen schönen Anja Gockel Blazer gar nicht für euch shooten. Konnte die Show nicht snappen und nichts bei Instagram hochladen. Schrecklich! Nichtsdestotrotz möchte ich euch zeigen, was mir an der Show gefallen hat.

anjagockel

Freiheit – Vielfalt

Hier habe ich bereits über Anja Gockel als Person und Designerin gesprochen. Sie hat einen starken Charakter und einen großen Sinn für Freiheit und Vielfalt. Genau dies hat sie in ihrer Kollektion verdeutlicht. Die Models trugen zusätzlich zur eigentlichen Kollektion Flaggen aus aller Herren Länder. Frankreich, Belgien, Deutschland, USA und auch die Europa Flagge. Subtil war es nicht, es war ein Aufschrei und schon während der Kollektionspräsentation auf dem Laufsteg wurde sie dafür gefeiert. Mein Favorit aus der Kollektion war übrigens das Kleid unten rechts. Der komplette Look gefällt mir mega gut.

Respekt – Toleranz

anjagockel

Neben den Flaggen sahen wir bei Anja Gockel auch ein männliches Model,  das Damenmode präsentierte und zwar zeigte er uns ein Kleid mit dem Muster einer Friedensflagge. Gay Pride, vor allem nach den Ereignissen in Orlando.

Vielen Dank für die Inspiration!

anja-gockelPhotocredits: Mercedes-Benz

signatur
2 Comments
  • neumon
    Juli 6, 2016

    Eigentlich ein schlechter Scherz: wenn weibliche Models nicht androgyn genug aussehen, müssen eben Männer herhalten.
    Was will uns die Designerin damit sagen? Dass Frau nicht schmal und lang und eckig und kantig genug aussehen kann?

    • lisamosh
      Juli 6, 2016

      Das Model mit dem Afro ist tatsächlich weiblich und hat ein androgynes Aussehen. Das männlicher Model zum Schluss steht für Gay Pride und ist nicht platziert, weil ein weibliches Model zu weiblich wäre. Es könnte einfach nicht die GayPride Botschaft rüberbringen. Lieben Gruß

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